Jugendliche haben häufig noch unklare Vorstellungen vom späteren Berufsleben. Im Rahmen von Förderprogrammen zur vertieften Berufsorientierung soll ihnen der Übergang von der Schule in eine duale Berufsausbildung erleichtert werden.
Mit unserer Kompetenz als anerkannte überbetriebliche Ausbildungswerkstätte helfen wir Jugendlichen diese Schwelle zu überwinden.
Dazu gehört eine frühzeitige und praxisbezogene Berufserprobung. Ziel ist es, ein realistisches Bild der Tätigkeiten und Anforderungen in mindestens drei Berufen, sowie der eigenen beruflichen Neigungen und Fähigkeiten zu entwickeln.
Die Berufsorientierungsseminare des Berufsbildungswerkes finden im Rahmen der Förderprogramme „Azubi in Spe“ des Wirtschaftministeriums Baden-Württemberg, sowie „Aufstieg durch Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Kooperation mit Schulen des Landkreises Rems-Murr statt.
Die Berufsorientierungsseminare sind für Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 und 9, die sich für handwerklich-technische Berufe oder andere duale Ausbildungen interessieren, und die einen besonderen Förderbedarf hinsichtlich ihrer Berufsorientierung haben.

In unsererTestwerkstatt lernen die Schüler und Schülerinnen in den ersten zwei Tagen ihre beruflichen Basiskompetenzen in den Bereichen Routine und Tempo, Werkzeugeinsatz und –steuerung, Wahrnehmung und Symmetrie, Instruktionsverständnis, Messgenauigkeit, soziale Kompetenz und Vernetzte Denkfähigkeit kennen.
Mit dem Testverfahren hamet 2 werden Hinweise zu Fördermöglichkeiten gegeben.
Zu diesem Baustein gehört auch die ausführliche Information und Motivation über/ für geeignete und realistische Berufswahlmöglichkeiten.
In weiteren drei Tagen werden die Schüler und Schülerinnen in berufsfeldbezogenen Projektarbeiten, die die aktuellen Anforderungen in vier verschiedenen Berufsfeldern realistisch abbilden (Holz, Farbe, Metall und Büro/ Verwaltung/ Lager) gezielt angeleitet, trainiert und gefördert (Mini-Lehrgänge).
Anschließend können die Schüler und Schülerinnen in einem Kurzpraktikum (Dauer 3 x 1 Tag) in einer Ausbildungswerkstatt des Berufsbildungswerkes ihre Berufsorientierung vertiefen und sich am Ende des Seminars für einen Ausbildungsberuf entscheiden.
Die Schüler und Schülerinnen werden über das gesamte Seminar hinweg von berufsdiagnostisch und pädagogisch geschulten, sowie erfahrenen Ausbildern und Ausbilderinnen begleitet. Am Ende werden sie in Einzelgesprächen über die Ergebnisse, Beobachtungen und Empfehlungen informiert.


In der verbleibenden Zeit bis zum Schulabschluss kann die getroffene Berufswahl gefestigt und für weitere Förderung und Qualifizierungen zielgerichtet genutzt werden, z.B. im Technikunterricht und durch weitere Praktika in Betrieben.
Alle Schüler und Schülerinnen erhalten zum Abschluss ihr individuelles Kompetenzprofil (hamet 2) und ein Teilnahmezertifikat, das sie für die weitere Praktikumssuche und zukünftige Bewerbungen nutzen können.
Die Planung der BEOS-Seminare erfolgt in direkter Absprache zwischen den Lehrkräften der kooperierenden Schulen und dem Berufsbildungswerk. Die Durchführung kann blockweise entweder in 1 x 2 Wochen oder in 2 x 1 Woche erfolgen. Auf Wunsch der Schulen ist auch eine geschlechtsgetrennte Durchführung möglich.
Das Berufsbildungswerk bietet im Zeitraum zwischen Mai 2009 und Dezember 2010 fortlaufend Berufsorientierungsseminare an. Die Anmeldung erfolgt durch die Lehrer und Lehrerinnen direkt beim Berufsbildungswerk.
Matthias Abbrecht (Ausbilder)
Fon 07151-5004-453
matthias.abbrecht(at)bbw-waiblingen.de
Kornelia Weitke (Projektassistenz/ Anmeldung)
Fon 07151-5004-359
kornelia.weitke(at)bbw-waiblingen.de
Jürgen Tress (Projektleitung)
Fon 07151-5004-194
juergen.tress(at)bbw-waiblingen.de




